Schiller-Realschule plus
- ein Plus für die Bildung -

Wozu brauchen wir längeres gemeinsames Lernen?
Längeres gemeinsames Lernen bietet bessere Entwicklungsmöglichkeiten für alle Schüler, ermöglicht höhere Bildungsleistungen und gleichzeitig mehr Chancengerechtigkeit beim Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen.


Was ist mit Zugangsgerechtigkeit im Zusammenhang mit der Realschule plus gemeint?
Der Zugang zu den weiterführenden Bildungswegen erfolgt derzeit nach vier Jahren Schulzeit in der Grundschule. Die Grundlagen dieser Zugangsentscheidung sind alles andere als gerecht, weil sie stark mit der sozialen Herkunft des Kindes verbunden sind.
Die Realschule plus kann die damit verbundenen Probleme des gegliederten Schulsystems überwinden, weil sie keine Schulartentscheidung trifft, sondern individuell fördert. So wird Zugangsgerechtigkeit gewahrt, weil die Entscheidung über den Zugang zu weiterführender Bildung so lange offen gehalten wird, wie nötig.

Warum fördert das längere gemeinsame Lernen die Lernentwicklung meines Kindes?
Leistungsentwicklung und Lernfähigkeit werden durch das längere gemeinsame Lernen gefördert. Lernschwächere Schülerinnen und Schüler und Spätentwickler erhalten Zeit für den Ausgleich von Bildungsdefiziten. Starke Schülerinnen und Schüler üben sich in Sozialkompetenz, personalen Tugenden und Methodenvielfalt.




· Bildungsabschlüsse in zumutbarer Entfernung
· Längeres gemeinsames Lernen
· Individuelle Förderung-individuelle Förderkonzepte
· Maximal 25 Kinder in einer Klasse!
· Keine Versetzung
· Berufsorientierung und Praxistag
· Berufseinstiegsbegleitung
· Reduzierung der Schulabbrecherquote
· Abschluss mit besserem Übergang
· Gute Wechselmöglichkeit zum Gymnasium
· Aufstiegsmöglichkeiten
· Ganztagsschule

Wie wird durch die Lehrerinnen und Lehrer die individuelle Förderung und Forderung der Schüler praktisch umgesetzt?

Individuelle Förderung des Kindes erfordert eine hohe Differenzierung nach Förderbedarf und Leistungsfähigkeit. Es bedarf mehr Förderunterricht sowie eine Weiterentwicklung innovativer Lernformen wie Projektunterricht, Gruppenarbeit, offene Unterrichtsformen, Stationenlernen, Wochenplanarbeit oder Werkstattunterricht.
Die Schiller-Realschule stellt individuelle Förderpläne für die Schülerinnen und Schüler auf und erarbeitet differenzierte
Bewertungsinstrumente wie Lernentwicklungsberichte. Die Förderpläne werden gemeinsam mit der Grundschule abgestimmt und durch intensive Beratungsgespräche mit den Eltern zu Beginn des fünften Schuljahres ergänzt.



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